ERP im Maschinenbau: Einstieg in unsicheren Zeiten

ERP im Maschinenbau Links: Stillstehende Produktion. rechts: Laufende Produktion. Davor steht ein Mitarbeiter, mit einem Tablet auf dem SIVAS.ERP abgebildet ist

In vielen Gesprächen mit Unternehmen aus dem Maschinenbau, dem Anlagenbau und der Variantenfertigung hören wir derzeit ähnliche Rückmeldungen: „Der Markt ist zu unsicher, das ist gerade nicht der richtige Zeitpunkt für ein neues ERP-System.“

Ein nachvollziehbares Argument – immerhin sprechen wir nicht von einer kleinen Softwareaktualisierung, sondern von einem Projekt, das Prozesse, Strukturen und Arbeitsweisen maßgeblich beeinflusst. Doch gerade diese Zurückhaltung führt in vielen Betrieben dazu, dass Digitalisierung immer wieder aufgeschoben wird – bis die Ressourcen endgültig fehlen.

In dieser Situation lohnt sich ein Perspektivwechsel.

1. Mehr Handlungsspielraum durch geringere Auslastung

Wenn die Auftragslage nicht auf Volllast läuft, ist das Projektgeschäft nicht so zeitkritisch – genau dann lassen sich interne Projekte wie eine ERP-Umstellung besser planen und umsetzen.

2. Ressourcen intern besser verfügbar

IT, Key User, Projektleitung – all diese Rollen benötigen Kapazitäten. Während Hochphasen sind diese schlicht nicht vorhanden. Die aktuelle Marktlage bietet realistischere Bedingungen für saubere Prozessaufnahme, Tests und Schulung.

3. Reduzierung von Risiken im laufenden Betrieb

Je höher die Auslastung, desto größer das Risiko, dass eine Systemumstellung den Betrieb einschränkt. In ruhigeren Phasen ist die Integration kontrollierter und flexibler machbar.

4. Technologische Grundlagen für den nächsten Aufschwung schaffen

Ein passendes ERP-System verbessert Transparenz, Datenqualität, Schnittstellenfähigkeit und Nachverfolgbarkeit – Faktoren, die beim nächsten Marktzuwachs entscheidend sind.

5. Fördermöglichkeiten nutzen

Was oft übersehen wird: Es gibt Förderprogramme für Digitalisierungsprojekte – auch für ERP-Systeme. Viele mittelständische Betriebe wissen nicht, dass z. B. über die IHK (z. B. IHK Freiburg) passende Programme verfügbar sind. Ein kurzer Anruf kann hier bares Geld sparen.

Ein ERP-Projekt verlangt strukturiertes Vorgehen, klare Verantwortlichkeiten und technische Sorgfalt
– Dinge, die im stressigen Projektgeschäft oft zu kurz kommen.

In Zeiten, in denen die Auslastung nicht auf Anschlag läuft, ist ein ERP-Wechsel kein Luxus, sondern eine strategisch sinnvolle Vorbereitung auf die nächste Wachstumsphase.
Denn eines ist sicher: Wenn das Auftragsvolumen wieder anzieht, fehlt nicht nur die Zeit – dann fehlen oft auch die Systeme, um effizient skalieren zu können.

Vielleicht ist jetzt ein guter Zeitpunkt, das Thema intern (noch einmal) auf die Tagesordnung zu setzen:
nicht als IT-Thema, sondern als strategisches Projekt für die nächsten Jahre.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema „ERP im Maschinenbau“ – SIVAS.ERP wurde speziell für Maschinen- und Anlagenbau und die Fertigungsindustrie entwickelt: sivas-erp.de/ueber-sivas-erp-system/

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Maschinenbauunternehmen arbeiten oft projektorientiert und mit kundenspezifischen Anforderungen. Ein ERP-System sorgt für Transparenz in allen Unternehmensbereichen, reduziert Doppelarbeiten und ermöglicht eine präzise Kalkulation. Es hilft außerdem, Lieferzeiten einzuhalten und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Ein ERP-System im Maschinenbau sollte folgende Funktionen bieten:

  • Stücklisten- und Variantenmanagement

  • Projektmanagement und Angebotskalkulation

  • Fertigungsplanung und -steuerung (PPS)

  • Service- und After-Sales-Management

  • Datenintegration aus CAD/PDM-Systemen

  • Mobile und Cloud-Funktionalitäten

Standard-ERP-Systeme decken meist nur allgemeine Geschäftsprozesse ab. ERP-Lösungen für den Maschinenbau sind hingegen branchenorientiert und bieten Funktionen, die speziell auf Einzelfertigung, Projektgeschäft und komplexe Stücklisten zugeschnitten sind. Dadurch sinkt der Anpassungsaufwand deutlich

Wichtige Kriterien bei der Auswahl sind:

  • Branchenspezifische Funktionen

  • Integration mit CAD/PDM-Systemen

  • Benutzerfreundlichkeit und Skalierbarkeit

  • Cloud- oder On-Premises-Betrieb

  • Erfahrungen des ERP-Anbieters im Maschinenbau

Ein Lastenheft mit klar definierten Anforderungen erleichtert die Auswahl und den Vergleich verschiedener Systeme.

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