Ein ERP-System endlos viele Funktionen bieten. Entscheidend ist, wie zufrieden die Menschen sind, die täglich damit arbeiten. Die aktuelle Trovarit-Studie „ERP in der Praxis 2026/2027“ zeigt: SIVAS.ERP überzeugt bei der Anwenderzufriedenheit und entwickelt sich im Vergleich zu 2024 besonders positiv. Ein Ergebnis, das uns freut und das zeigt, warum sich bei der ERP-Auswahl ein Blick auf die Erfahrungen bestehender Anwender lohnt.
ERP-Anwender werden kritischer. Und das ist gut so.
Die Anforderungen an moderne ERP-Systeme steigen.
Unternehmen erwarten längst mehr als eine zuverlässige Verwaltung ihrer Geschäftsprozesse. Informationen müssen schnell verfügbar sein, unterschiedliche Unternehmensbereiche nahtlos zusammenarbeiten und die Software muss sich an veränderte Anforderungen anpassen können.
Gerade in der Fertigungsindustrie ist das eine Herausforderung. Individuelle Kundenaufträge, komplexe Stücklisten, unterschiedliche Fertigungsverfahren und enge Liefertermine verlangen nach einer ERP-Lösung, die weit über klassische Warenwirtschaft hinausgeht.
Wie gut ERP-Systeme diese und mehr Anforderungen tatsächlich erfüllen, untersucht die Trovarit AG regelmäßig in ihrer Studie „ERP in der Praxis“.
Die Ergebnisse der aktuellen Untersuchung 2026/2027 zeigen ein interessantes Bild: ERP-Anwender sind mit ihren Systemen insgesamt zufrieden, bewerten sie aber kritischer als noch vor zwei Jahren.
Umso erfreulicher ist für uns die Entwicklung von SIVAS.ERP.
Trovarit-Studie ERP-Praxis 2026: Was wurde untersucht?
Die Trovarit-Studie „ERP in der Praxis – Anwenderzufriedenheit, Nutzen & Perspektiven 2026/2027“ zählt zu den etablierten Untersuchungen zur ERP-Anwenderzufriedenheit im deutschsprachigen Raum.
Für die aktuelle Ausgabe wurden 1.538 Bewertungen von ERP-Installationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewertet.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Zufriedenheit mit der eingesetzten ERP-Software, die Erfahrungen mit dem jeweiligen Wartungs- und Softwarepartner sowie der wahrgenommene Nutzen im Unternehmensalltag.
Die zentralen Ergebnisse der Trovarit-Studie ERP-Praxis:
- 1,89: So lautet die durchschnittliche Schulnote für ERP-Software in der aktuellen Untersuchung.
- 2,01: Mit dieser Durchschnittsnote bewerten Anwender ihre Wartungs- und Softwarepartner.
- 60,8 %: Für diesen Anteil der Befragten gehört die Vereinfachung und Beschleunigung von Prozessen zu den wichtigsten Nutzenaspekten eines ERP-Systems.
- 57 %: So viele Anwender messen künstlicher Intelligenz im ERP-Umfeld inzwischen eine hohe Relevanz bei.
Die Ergebnisse machen deutlich: ERP-Systeme erfüllen ihre grundlegenden Aufgaben weiterhin gut. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an Integration, Datenqualität und die Weiterentwicklung bestehender Lösungen.*
*Quelle: https://www.trovarit.com/research/studien/trovarit-studie-erp-praxis/
SIVAS.ERP im Trovarit-Zufriedenheitsportfolio 2026
Ein besonders interessantes Ergebnis liefert der Vergleich der Anwenderzufriedenheit zwischen 2024 und 2026.
Während sich zahlreiche ERP-Lösungen nur geringfügig verbessern oder bei der Zufriedenheit sogar Rückgänge verzeichnen, zeigt SIVAS.ERP im Zufriedenheitstrend eine deutlich positive Entwicklung.
Im entsprechenden Zufriedenheitsportfolio der Trovarit-Studie ERP-Praxis positioniert sich SIVAS.ERP im Bereich einer hohen Gesamtzufriedenheit und einer überdurchschnittlich positiven Veränderung gegenüber 2024.
Für uns ist das eine besonders wertvolle Rückmeldung. Denn sie stammt aus der Praxis von Unternehmen, die täglich mit ERP-Systemen arbeiten.
Natürlich lässt sich die Qualität eines ERP-Systems nicht allein anhand einer einzelnen Kennzahl beurteilen. Unternehmensgröße, Branchenanforderungen und die Komplexität der jeweiligen Installation spielen ebenfalls eine Rolle.
Dennoch zeigt die Entwicklung: SIVAS.ERP kann sich im Vergleich mit etablierten ERP-Lösungen behaupten.
Warum Anwenderzufriedenheit bei ERP-Systemen so wichtig ist
Wer ein neues ERP-System auswählt, beschäftigt sich zunächst häufig mit Funktionen, Technologien und Kosten. Kann die Software die Produktionsplanung abbilden? Lassen sich bestehende Systeme integrieren? Welche Möglichkeiten bietet sie für die Automatisierung?
All das sind wichtige Fragen.
Was dabei manchmal zu kurz kommt, ist die Perspektive der späteren Anwender.
Denn ein ERP-System wird nicht für eine Präsentation eingeführt. Es soll über viele Jahre hinweg die tägliche Arbeit unterstützen.
Ein Beispiel aus der Fertigungsindustrie:
Ein Vertriebsmitarbeiter benötigt Informationen zum aktuellen Kundenauftrag. Die Arbeitsvorbereitung muss wissen, welche Materialien verfügbar sind. In der Produktion werden aktuelle Fertigungsinformationen benötigt und der Einkauf muss auf Terminänderungen reagieren können.
Sind diese Informationen über verschiedene Systeme verteilt oder nur mit großem Aufwand abrufbar, entstehen unnötige Rückfragen, Wartezeiten und Fehlerquellen.
Ein gut abgestimmtes ERP-System verbindet diese Prozesse und stellt relevante Informationen dort bereit, wo sie gebraucht werden.
Anwenderzufriedenheit ist deshalb weit mehr als ein Sympathiewert. Sie ist ein wichtiger Hinweis darauf, wie gut eine ERP-Lösung im betrieblichen Alltag funktioniert.
ERP für die Fertigungsindustrie: Standardprozesse reichen nicht immer aus
Insbesondere mittelständische Unternehmen in der Fertigungsindustrie stehen bei der ERP-Auswahl vor besonderen Anforderungen.
Während sich viele kaufmännische Abläufe relativ gut standardisieren lassen, unterscheiden sich Fertigungsprozesse häufig erheblich.
Ein Unternehmen mit Einzel- und Auftragsfertigung benötigt beispielsweise andere Planungs- und Steuerungsmöglichkeiten als ein Betrieb mit weitgehend standardisierter Serienfertigung.
Hinzu kommen Anforderungen wie:
- Variantenreiche Produkte und kundenspezifische Konfigurationen
- Komplexe Stücklisten und Arbeitspläne
- Durchgängige Prozesse von der Anfrage bis zum Service
- Transparente Material- und Kapazitätsplanung
- Integration von Engineering, Einkauf und Produktion
SIVAS.ERP wurde speziell für die Anforderungen der Fertigungsindustrie entwickelt. Die Lösung unterstützt Unternehmen dabei, ihre Prozesse über Abteilungsgrenzen hinweg zu vernetzen und Informationen zentral verfügbar zu machen.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Funktionen bereitzustellen, sondern die tatsächlichen Anforderungen der Unternehmen sinnvoll abzubilden.
Denn die beste ERP-Lösung ist nicht zwangsläufig die mit dem größten Funktionsumfang. Sondern diejenige, die zu den Prozessen und Menschen im Unternehmen passt.
Was Unternehmen aus der Trovarit-Studie ERP-Praxis für ihre ERP-Auswahl lernen können
Die aktuelle Studie zeigt, wie wichtig die Erfahrungen bestehender Anwender bei der Bewertung von ERP-Systemen sind.
Unternehmen, die eine neue ERP-Lösung suchen oder ihr bestehendes System überprüfen möchten, sollten deshalb nicht ausschließlich auf Funktionslisten und Anbieterpräsentationen achten.
Mindestens genauso wichtig sind Fragen wie:
Wie zufrieden sind vergleichbare Unternehmen mit ihrer ERP-Lösung?
Referenzen aus derselben Branche können wertvolle Einblicke liefern. Besonders hilfreich ist es, mit Unternehmen zu sprechen, die ähnliche Fertigungsprozesse und Anforderungen haben.
Wie gut funktioniert das ERP-System im täglichen Einsatz?
Eine Software muss nicht nur im Auswahlprozess überzeugen. Entscheidend sind Zuverlässigkeit, Transparenz und die Unterstützung der tatsächlichen Arbeitsabläufe.
Wie entwickelt sich die Lösung weiter?
Neue Technologien, veränderte Geschäftsmodelle und steigende Anforderungen machen eine kontinuierliche Weiterentwicklung notwendig. Ein ERP-System sollte Unternehmen deshalb nicht nur heute, sondern auch langfristig begleiten können.
Wie gut passt der ERP-Anbieter zum Unternehmen?
Die Einführung und Weiterentwicklung eines ERP-Systems sind langfristige Aufgaben. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit und ein gemeinsames Verständnis der Prozesse sind dabei wichtige Erfolgsfaktoren.
Unser Fazit: Gute ERP-Software zeigt ihren Wert im Alltag
Wir verstehen das Ergebnis als Bestätigung unserer Arbeit und gleichzeitig als Ansporn, SIVAS.ERP kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Ein besonderer Dank gilt unseren Partnern und Kunden, die uns mit ihrem Feedback und ihren Erfahrungen dabei unterstützen.
Denn am Ende zählt nicht, wie viele Funktionen ein ERP-System auf dem Papier bietet.
Sondern wie viel Mehrwert es den Menschen bietet, die täglich damit arbeiten.
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